Was ist die schöne und das biest original?

Die Schöne und das Biest (Original)

Das Originalmärchen "Die Schöne und das Biest" (französisch: La Belle et la Bête) ist ein französisches Volksmärchen, das in verschiedenen Versionen existiert. Die bekannteste und einflussreichste Version stammt von Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve und wurde 1740 veröffentlicht. Sie wurde später von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont im Jahr 1756 gekürzt und moralisiert.

Zentrale Elemente und Themen:

  • Liebe und Aussehen: Das Märchen thematisiert die Bedeutung innerer Schönheit gegenüber äußerem Schein. <a href="https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Äußere%20Erscheinung">Äußere Erscheinung</a> ist trügerisch, und wahre Liebe erkennt das Herz.
  • Opferbereitschaft: Belle opfert ihre Freiheit und ihr Glück, um ihren Vater zu retten. Diese <a href="https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Opferbereitschaft">Opferbereitschaft</a> ist ein zentrales Element der Geschichte.
  • Innere Schönheit: Das Biest muss lernen, sein inneres Wesen zu entwickeln und Güte zu zeigen, um von seinem Fluch befreit zu werden. Die innere <a href="https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Schönheit">Schönheit</a> ist wichtiger als äußere Attraktivität.
  • Vergebung: Belle lernt, das Biest trotz seines Aussehens und seiner anfänglichen Grobheit zu lieben und ihm seine Fehler zu <a href="https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Vergebung">vergeben</a>.
  • Transformation: Sowohl Belle als auch das Biest durchlaufen eine <a href="https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Transformation">Transformation</a>. Belle lernt, über Vorurteile hinwegzusehen, und das Biest wandelt sich von einem egoistischen Wesen zu einem liebevollen Mann.
  • Familie: Die Beziehung von Belle zu ihrem Vater und ihren Schwestern spielt eine wichtige Rolle und unterstreicht die Bedeutung der <a href="https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Familie">Familie</a> und Loyalität.

Inhalt der Villeneuve-Version (Zusammenfassung):

Ein reicher Kaufmann verliert sein Vermögen und muss mit seinen sechs Kindern (drei Söhnen und drei Töchtern) aufs Land ziehen. Als er auf einer Reise in einem verzauberten Schloss Unterschlupf sucht, pflückt er eine Rose für Belle. Der Schlossherr, ein furchterregendes Biest, verlangt daraufhin, dass eine seiner Töchter als Geisel in seinem Schloss lebt. Belle erklärt sich bereit, ihren Vater zu retten.

Im Schloss wird Belle gut behandelt, aber sie darf es nicht verlassen. Das Biest macht ihr jeden Abend einen Heiratsantrag, den sie ablehnt. Belle hat Träume von einem schönen Prinzen, der sie bittet, ihn zu erlösen.

Als Belle ihren Vater krank sieht, erlaubt ihr das Biest, ihn zu besuchen, unter der Bedingung, dass sie innerhalb einer Woche zurückkehrt. Ihre neidischen Schwestern versuchen, sie aufzuhalten, in der Hoffnung, dass das Biest sie aus Wut töten wird. Belle kehrt jedoch rechtzeitig zurück und findet das Biest sterbend vor Kummer. Sie gesteht ihm ihre Liebe, woraufhin er sich in einen schönen Prinzen verwandelt.

Der Prinz erklärt, dass er durch eine Fee in ein Biest verwandelt wurde, weil er kein Herz hatte. Belles Liebe hat den Fluch gebrochen. Sie heiraten und leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Unterschiede zur Beaumont-Version:

Die Version von Leprince de Beaumont ist stark gekürzt und betont die moralische Botschaft. Sie lässt viele Details aus der Villeneuve-Version aus, wie z.B. Belles Herkunft und die komplexe Geschichte des Biestes. Die Beaumont-Version konzentriert sich stärker auf die Tugenden von Belle und die Läuterung des Biestes.